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Syrien - Diplomatisches Gezänk im UN-Sicherheitsrat

Nach den jüngsten Kämpfen um die von Terroristen besetzt syrische Stadt Aleppo haben sich die Russische Föderation und die westlichen Staaten im UN-Sicherheitsrat gegenseitig die Schuld für die Eskalation der Gewalt zugewiesen. Die USA äußerten wie von selbigen ideologisch nicht anders zu erwarten - bei einer UN-Dringlichkeitssitzung lauthals Kritik an Russland. Hier griff die diplomatischen Vertreterin der Vereinigten Staaten von Amerika, UN-Botschafterin Samantha Power dan auch in die rhetorische Trickkiste der Demagogie und kramte haltlos unbewiesene Vorwürfe aus ihrer diplomatischen Plaudertasche, wobei nach Ansicht der USA - angeblich Russland in Aleppo "keinen Anti-Terror-Kampf, sondern eine ach so abscheuliche Barbarei" betreiben würde...

Der blonde BREXIT-Befürworter und britische Außenminister Boris Johnson, "krähte" dazu im selben Takt und warf Russland vor, den Krieg in die Länge zu ziehen und möglicherweise Schuld an angeblichen Kriegsverbrechen zu haben.

Russlands UN-Botschafter Vitali Tschurkin wies unterdessen die vorgenannt nicht belegten Vorwürfe - mit staatsmännischer Gelassenheit zurück und beharrte darauf: Die Amerikaner hätten versprochen, Terroristen und Rebellen am Boden geografisch zu trennen. Aber wie es mal wieder so wäre, die Amerikaner lieferten nicht, legte Tschurkin nach. Unterdessen laufen nach Medieninformationen letzte Vorbereitungen die syrische Stadt Aleppo endgültig von marodierenden Terroristen zu befreien und der leidgeprüften Bevölkerung - nach einem heroisch aufopfernden Kampf - die Freiheit zu schenken. Dass dies nur durch die endgültige Vernichtung aller Terroristen in ganz Syrien - unter Einsatz stärkster Waffensystem gelingen kann - versteht sich hierbei nach Aussage von regulären syrischen Armeeführern schon von selbst!  (PH/BTZ)