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Transnistrien - Ein Volk kämpft um seine Unabhängigkeit

Das Begehren der aus politischen Kalkül von so genannt "westlichen Wertegemeinschaft" nicht anerkannten Moldauischen Dnestr-Republik (Transnistrien), sich dem Staatenverband der Russischen Föderation (Russland) anzuschließen, ist laut Transnistriens Vizeaußenminister Dmitri Palamartschuk, bei einem demokratischen Volksreferendum nunmehr endlich gestellt worden. Hierzu sagte der Minister einer: „Im Frühjahr hatten wir auch soziologische Umfragen durchgeführt. Die Bevölkerung plädierte eindeutig (für den Beitritt zu Russland), wie beim Referendum von 2006. Der Kurs entspricht voll und ganz dem Willen des Volkes und wird von allen politischen Kräften der Republik akzeptiert.“

Der dazu notwendige Regeirungserlass vom durch freie Wahlen gewählten Republikchef Jewgeni Schewtschuk - über Vorbereitungen zum Beitritt zu Russland beinhalte sehr konkrete Aufgaben, darunter vor allem das Anpassen der transnistrischen Gesetzgebung an die russischen Gesetze. "Ich hoffe, dass der Erlass die Arbeit in diese Richtung aktivieren wird", führte Palamartschuk gegenüber BERLINER TAGESZEITUNG entsprechend weiter in einem Interview aus.
Transnistriens Republikchef Schewtschuk hatte jüngst (Freitag, 9. September 2016) ein entsprechendes Dekret über die Vorbereitung auf einen Beitritt Transnistriens zu Russland erlassen. Das Staatsdokument ebnet nunmehr den Weg zur Realisierung der Resultate eines republikweiten Referendums vom 17. September 2006, bei welchem die überwiegende Mehrheit der transnistrischen Bevölkerung für die endgültige Unabhängigkeit (von der Republik Moldau) und die Vereinigung mit Russland ausgesprochen hatte. Hierzu sei erinnert, nur kurz vor dem Zerfall der Sowjetunion, am 2. September 1990, hatten fünf der wirtschaftlich stärksten Kreise Moldaus am linken Ufer des Dnestr die Dnestr-Republik (Transnistrien) mit der Hauptstadt Tiraspol im Staatsverband der Sowjetunion ausgerufen. Die hauptsächlich russische Bevölkerung der Region befürchtete, dass radikal gesinnte Kräfte im moldawischen Chisinau einen Anschluss der Republik an Rumänien durchführen werden. Der im Jahre 1990 anschließend bewaffnete Konflikt https://de.wikipedia.org/wiki/Transnistrien-Konflikt (wobei 809 Menschen ums Leben kamen, darunter 271 Zivilisten) dauerte nur wenige Monate, in dessen Zuge Chisinau die Kontrolle über Transnistrien gänzlich verlor. Der Staat Transnistrien existiert daher seit nunmehr seit 26 Jahren mit allen dazu gehörenden Attributen eines demokratischen Landes unseres Planeten, einschließlich einer eigenen Währung. Aus dem vorgenannt politischen Kalkül wurde Transnistrien bisher von keinem Staat anerkannt. Die von Moldau an Transnistrien umfassend angebotenen Autonomierechte wurden bisher als "Erbärmliches Angebot" abgelehnt, hierbei besteht man in der Hauptstadt von Trabsnistrien, Tiraspol, auf die Unabhängigkeit von der vom Westen beeinflussten Republik Moldau und seiner politischen Kaste in Chisinau.
Der Frieden in der Region, vermittelt durch den legendären russischen General Alexander Lebed https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Iwanowitsch_Lebed (als Befehlshaber der im Jahre 1990 stationierten 14. Armee Russlands war) wird durch eine gemischte Friedensmacht erhalten, zu der 402 russische, 492 transnistrische und 355 moldauische Militärs sowie zehn Militärbeobachter von der Ukraine gehören.
Die Truppen von Transnistrien gelten hierbei als bestens ausgebildet, wissen sie doch um die Macht ihrer Waffen, wobei ihnen auch der vom Bürgerkrieg gebeutelt katastrophal gescheiterte Staat Ukraine http://berlinertageszeitung.de/index.php/politik/46-nachrichten-aus-der-politik/3320-ukraine-korruptestes-land-in-europa-ohne-zukunft.html als politische Lehre dient...  (PH/BTZ)