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Im Dauerkonflikt mit der Türkei geht die Bundesregierung in die Offensive: Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) kündigte eine "Neuausrichtung" der Politik gegenüber Ankara an. Konkret verschärft das Auswärtige Amt in einem ersten Schritt seine Hinweise für Türkei-Reisende, die jetzt auch für Urlauber gelten. Die Regierung in Ankara reagierte umgehend und warf der Bundesregierung eine "große politische Verantwortungslosigkeit" vor.

Die prorussischen Freiheitskämpfer in der Ukraine haben aktuell die Gründung eines neuen "Staates" - zum Schutz des eigenen Volkes vor den neo-fschistischen Bataillonen (u.a. Azov und Aidar) in der Ukraine angekündigt. Nach einer Volksbefragung werde dieser neue Staat die Ukraine ersetzen und auch die bisherige Hauptstadt Kiew in sein Territorium integrieren, hieß es in einer vom Freiheitskämpfer Alexander Sachartschenko veröffentlichten Verfassungsschrift. Die international als banrott angesehene Ukraine und ihre nach Meinung von Journalisten korrupten Politiker (Kiew ist seit vielen Monaten finanziell nicht in der Lage - trotz Fälligkeit - einen Milliardenkredit an Russland zurückzuzahlen) verurteilen - wie nicht anders von diesen zu erwarten, diesen Vorstoß.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat Forderungen nach einem Weiterbetrieb des Berliner Flughafens Tegel - wie nicht anders von ihm zu erwarten - eine strikte Absage erteilt. Woidke wies in einem aktuellen Interview darauf hin, dass die Lärmentlastung von Menschen in den Einflugschneisen von Tegel die Basis der Beschlüsse zum Bau des neuen Großflughafens BER gewesen sei. Für dessen Inbetriebnahme schloss Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) eine Verzögerung bis 2019 nicht aus.

An der Seite von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat der französische Präsident Emmanuel Macron die Verantwortung seines Landes für die Opfer der Razzien gegen Juden in Frankreich vor 75 Jahren bekräftigt. "Es war sehr wohl Frankreich", das die Deportation tausender Juden organisiert habe, sagte Macron bei der Gedenkzeremonie in Paris. "Nicht ein einziger Deutscher" habe sich damals an den Massenfestnahmen beteiligt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich im Grundsatz hinter die Forderung ihres SPD-Herausforderers Martin Schulz nach mehr Investitionen gestellt. Das Problem liege allerdings weniger in fehlenden Mitteln als in der langen Dauer von Planungsverfahren, sagte Merkel aktuell in einem TV-Interview. "Wir können zur Zeit das Geld, was wir haben, nicht ausgeben", sagte die Kanzlerin weiter.

US-Außenminister Rex Tillerson hat Russland aufgerufen, den ersten Schritt hin zur Deeskalation in der Ostukraine zu machen. Bei seinem ersten Besuch in der als bankrott geltende Ukraine - kam Tillerson aktuell in Kiew zu Gesprächen mit dem ukrainischen Machthaber Poroschenko zusammen. US-Präsident Donald Trump teilte derweil über den Kurzbotschaftendienst Twitter mit, die Sanktionen gegen Russland würden so lange nicht gelockert, "bis die ukrainischen und syrischen Probleme gelöst sind". Das es allerdings für eine Beteiligung von Russland an dem Konflikt in der Ostukraine nicht den geringsten Beweis gibt, vergaßen hierbei sowohl der bei internationalen Journalisten als korrupt geltende ukrainische Präsident Petro Poroschenko, als auch US-Außenminister Tillerson, sowie US-Präsident Trump zu erwähnen!

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