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Internationale Nachrichten - Berliner Tageszeitung

Ukraine will offenbar seine Schulden nicht zurückzahlen

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Steht die Ukraine vor dem militaerisch und wirtschaftlichen Untergang?Während die westliche Presse sich tagtäglich auf das Mitgliedsland der Europäischen Union, Griechenland, stürzt und eine Meldung nach der anderen als Schlagzeile dem bundesdeutschen Steuerzahler in die Ohren sickert, erklärt die Finanzministerin der Ukraine, Natalja Jaresko, scheinbar eiskalt und ohne mit der Wimper zu zucken, dass die Ukraine seine Schulden nicht zurückzahlen will!
In einem aktuellen Interview mit dem "Wall Street Journal" erteilte hierbei die ukrainische Finanzministerin denn auch der Europäischen Union (EU) und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) die Absage, dass die bisher zugesagten Milliardenkredite an die Ukraine nicht ausreichen würden. Um angeblich die Wirtschaft neu zu starten und ein Wachstum wiederherzustellen, brauche es zusätzliche Mittel, bekundete Jaresko dabei ebenfalls gegenüber der US-amerikanischen Regierung. Hierbei fällt dem journalistischen Betrachter besonders auf, dass die Ukraine auf der einen Seite ohne jedwede Gegenleistung wie unter anderem Reformen - neue Kredite fordert, obwohl erst am 11. März dieses Jahres vom Exekutivrat des Internationalen Währungsfonds eine neue, vierjährige Kreditlinie in Höhe von gigantischen 17,5 Milliarden Dollar gebilligt wurde und auf der anderen Seite lakonisch mitgeteilt wird, dass man ohne neues Geld wohl kaum die Kredite zurückzahlen wird, was einem eindeutigen Offenbarungseid von Kiew gleichkommt - und damit den internationalen Geldgebern schon mal den Weg in Richtung Schuldenschnitt aufzeigt.
Das die ukrainische Finanzministerin als gebürtige US-Amerikanerin aus der Familie ukrainischer Emigranten bereits in der Vergangenheit Leiterin der Wirtschaftsabteilung in der US-Botschaft in Kiew war und nach der so genannt "Orangenen Revolution" im Jahre 2004 als Beraterin des ukrainischen Präsidenten in Sachen ausländische Investitionen fungierte, wobei sie selbst zu dieser Zeit eine Investmentgesellschaft mit zahlreichen Beteiligungen in der Ukraine gegründete - könnte einen Hinweis auf den eiskalt rücksichtslos moralischen Stil belegen mit welchem derzeit im politischen Kiew regiert wird. Fest steht, einzelne Staaten oder Staatengruppen wie auch die Europäische Union und vor allem die Bundesrepublik Deutschland werden für den Differenzbetrag zum IWF-Geld in den kommenden Jahren aufkommen müssen, was heißen könnte der deutsche Steuerzahler muss mittels seiner eigenen Steuerzahlungen für die Schulden der Ukraine aufkommen!
Um schon einmal zu zeigen wo die finanzielle "Reise" mit der Ukraine hingeht, hat die ukrainische Finanzministerin Jaresko ganz aktuell Verhandlungen mit den Gläubigern der Ukraine begonnen, was klar und deutlich belegt - die Ukraine ist NICHT gewillt, die Schulden zurückzuzahlen. Jaresko hat dabei deutlich gemacht, dass die Geldgeber nicht damit rechnen können, ihr Geld komplett wiederzusehen. Laufen die Verhandlungen hierbei nach den Vorstellungen von Kiew, wird die Ukraine am Ende satte 15 Milliarden Dollar ersparen, indem man sie schlichtweg nicht zurückzahlt! Der größte Gläubiger der Ukraine, die US-amerikanische Investmentgesellschaft Franklin Templeton, welche ukrainische Obligationen im Wert von unglaublichen 7,6 Milliarden US-Dollar hält, hat sich schon mal "warm" angezogen und mit anderen Gläubigern juristisch zusammengetan.
Der zweitgrößte Gläubiger, die Russische Föderation, hat hierbei bereits von ihrer Seite mitgeteilt, dass es bei einem von Kiew geplanten Schuldenschnitt nicht mitmacht und da man nicht nur in der Frage des Gases einen längeren Atem hat als Kiew, kann man sicher sein das Russland entgegen den US-Amerikanern am längeren Hebel sitzt. Hierbei erwartet Russland im Dezember dieses Jahres die Rückzahlung eines 3 Milliarden US-Dollar Kredites, wenn Kiew dies nicht tun würde - nun dann wird es eben kalt und dunkel in der Ukraine, hörte BERLINER TAGESZEITUNG - Berliner Tageblatt - Deutsche Tageszeitung hierzu aus russischen Regierungskreisen um Finanzminister Anton Siluanow.
Derweil der Westen ohne jede Reform in der Ukraine weiter Geld nach Kiew pumpt, ein Umstand welcher für Griechenland offenbar aktuell undenkbar wäre, hat sich in der Ukraine weder in Sachen Korruption, noch in Sachen Menschenrechte etwas zum Guten verändert. Die Oligarchie wurde in keiner Weise abgeschafft, nein sie gipfelte sogar in eine neue Qualität, wobei Igor Kolomoiski, einer der reichsten jüdischen Ukrainer, im Jahr 2014 selbst Gouverneur in der Ostukraine wurde und damit zwei Regionen nun auch politisch kontrolliert ("...auch wenn der ukrainische Machthaber Petro Poroschenko aktuell offenbar als "Augenwischerei" den Gouverneur der Region Dnipropetrowsk, den umstrittenen Oligarchen Kolomoiski entlassen hat...") . Die von der Justiz geduldeten gewaltsamen Firmenübernahmen nehmen zudem von Tag zu Tag zu und vor allem die neuen Machthaber in Kiew zeigen sich hierbei rücksichtslos "kreativ". Im Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency International (2014) liegt die Ukraine als korruptester Staat Europas, weit hinter Russland auf Platz 142 von 175 aller untersuchten Ländern.
Das die Geopolitik in Sachen Ukraine zu finanziell großzügigem Handeln "zwingt" - wird bei allem was in der Zukunft an weiteren Milliarden nach Kiew gepumpt wird, hier besonders von Seiten der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel (welche in dieser Woche am 26. März 2015 bei ihrer Rede auf der DIHK-Vollversammlung zur konjunkturelle Lage und den aktuellen Herausforderungen in der Wirtschaftspolitik eingehen will, wobei sie nicht vergessen sollte zu erwähnen das aus Deutschland Geld nach Kiew ohne Chance der Rückzahlung fließt), was jedoch wie bereits vorgenannt angesprochen - am Ende ohnehin wieder der bundesdeutsche Steuerzahler berappen müsste. Wie man den Fall auch drehen und Wenden mag stellt sich eine bange Frage, hier an die Deutsche Botschaft in Kiew gerichtet, wieso ohne jede Gegenleistung deutsches Steuergeld in ein Nicht-EU Staat wie der Ukraine, regelrecht versenkt wird?
Welch doppelzüngiges Spiel hierbei der ukrainische Machthaber Petro Poroschenko betreibt, wohlgemerkt nachdem er mit seiner Unterschrift das Abkommen von Minsk (Minsk II) gegengezeichnet hat, belegt eindeutig der aktuelle Satz von Poroschenko: "Die Wahrheit ist, dass das Abkommen nicht funktioniert" - was wohl soviel heißen soll wie: "...wenn unsere Truppen sich erholt haben machen wir mit dem Krieg weiter..."    (P.Hansen---BTZ)
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29.06.2016 || 22:28 Uhr
ZIT!Date wurde erstellt von Ziegert IT.

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