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Gedruckte Zeitungen und "Made in Germany"

Das Geschwafel um Made in GermanyWird es ein schwarzer Tag für "Made in Germany", oder ist das was das EU-Parlament mit seinen neuen Regeln für die Herkunftsbezeichnung plant ehedem fuer den Wirtschaftsstandort Deutschland sprichwörtlich gesagt Wurscht?. Ist das Qualitätssiegel "Made in Germany" in Gefahr und welche Produkte sind wirklich 100 Prozent "Made in Germany"?
Fest steht, bezogen auf das komplexe Endprodukte ala "Made in Germany" gibt es wohl kaum ein "Made in Germany"- Produkt und so ist das aktuelle Geschrei eher eine Boulevardzeitungsente zum Ankurbeln des ohnehin katastrophalen Abverkaufes gedruckter Zeitungen, welche nachweislich Nachrichten von gestern sind, da diese am Vortag gedruckt werden!
Denn in der hoch spezialisierten globalen Produktionswelt enthalten alle Produkte Vorleistungen (Komponenten), die zumindest auch teilweise jeweils aus ausländischer Produktion kommen. So kann es fast schon egal sein, ob sich das EU-Parlament derzeit allgemein mit der Herkunftsbezeichnung "Made in ..." beschäftigt.
Zur kommenden Debatte steht zudem an, dass das Label "Made in Germany" nicht mehr für Produkte gelten dürfe, wenn das Produkt hauptsächlich im Ausland hergestellt wird. 
(A.Pohl---BTZ)